Was ist der Unterschied zwischen einem abgestuften und einem Aktionspotential?


Antwort 1:

Wir wissen, dass die Plasmamembran ein ruhendes Membranpotential hat (Ladungsunterschied zwischen innerhalb und außerhalb der Zelle). Wir wissen also, dass das Innere gegenüber dem Äußeren negativ geladen ist.

Wenn also ein Signal gesendet werden muss, wird die Zelle positiver geladen und dies wird Depolarisation genannt. Und wenn die Membran depolarisiert (positiv geladen wird), wird das Aktionspotential erzeugt. Es gibt jedoch abgestuftes Potenzial und das Aktionspotenzial.

Das abgestufte Potential ist nun die Depolarisation der Zelle unterhalb der Schwelle. Wenn also die Zelle anfängt, positiver (oder negativer) geladen zu werden, mit anderen Worten, das Ruhepotential der Membran ändert sich, wird angenommen, dass es ein abgestuftes Potential ist. Weil es nicht die erforderliche positive Polarität erreicht hat, um die Übertragung des Signals zu veranlassen. Bei Erreichen der Schwelle generieren wir jedoch Handlungspotential. Für ein abgestuftes Potential mag die Größe sehr groß sein, aber im Falle eines Aktionspotentials erreicht die Zelle entweder die erforderliche Polarität und erzeugt ein Aktionspotential oder sie erzeugt kein Aktionspotential. Es passiert entweder oder nicht. Kurz gesagt, abgestufte Potentiale sind nur schwächere Aktionspotentiale.


Antwort 2:

Aktionspotentiale bleiben auf ihrem Weg in etwa gleich groß. Dabei handelt es sich um spannungsgesteuerte Ionenkanäle (normalerweise für Natrium, gelegentlich aber auch für Kalzium) in diesem Abschnitt des Neurons.

Die abgestuften Potentiale werden auf ihrer Reise kleiner. Es gibt keine spannungsgesteuerten Ionenkanäle auf dem Bit des Neurons, auf dem sich das abgestufte Potential ausbreitet.